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Helgelis à gogo

“Du Regula, sag mal, was hat das mit diesen Helgelis auf sich? Bist du jetzt zutiefst religiös geworden?”

Diese Frage beantworte ich  gerne. Im Februar fühlte ich, dass die Situation langsam brenzlig wird. Auf dem Bankkonto und in meinem Kopf. Um diesen auf schöne Gedanken zu bringen begann ich ohne Absicht, Schnipsel und Papierchen zu kombinieren, zu bekleben und zu besticken. Und irgendwie kamen dann die kleinen Madonnen ins Spiel. Und das ganze wirkte irgendwie ungemein besänftigend und erhellend.

Beim Machen wurde mir bewusst, dass wir alle Hilfe brauchen. Die Vieldenkenden wie die Wetterfühligen, die Home Office-People wie die Mamas, die Unangepassten und die Fleissigsten. So hatte jedes Helgeli sein Thema. Und dann wollten die Bildchen plötzlich raus in die Welt und das Ganze wurde für mich zum Projekt “Support the Artist” oder Hilfe zur Selbsthilfe. Voilà.

“Erhältst du denn in diesen Zeiten keine Unterstützung?” – Ja doch, ich erhalte Fr. 43.- Taggeld für Selbständige. Als Kleinstunternehmen müsste ich im Handelsregister eingetragen sein um mehr Geld beantragen zu können. Bin ich nicht. Als Kulturschaffende kann ich Projekte einreichen, die dann von einer Jury begutachtet werden. Und wenn ich Glück habe, bekomme ich etwas Geld. Ist eine Riesenarbeit, ich bin dran, Work in Progress …

Zu den Helgelis …

Ein Jahr zurück …

Heute vor einem Jahr habe ich die Eröffnung meiner Ausstellung “Inspiration ist überall” in der Kultur Mühle in Lyss gefeiert. Unglaublich, ich hatte die ganze Mühle zur Verfügung und konnte einen grossen Teil meines Werkes der letzten Jahre zeigen. Das hatte ich mir so gewünscht. Der Lockdown lag schon in der Luft, Ereignisse mit max. 50 Leuten waren aber noch erlaubt und ich freute mich sehr, dass wirklich auch noch so viele an die Vernissage kamen. Zu diesem Anlass möchte ich hier noch einmal durch meine Ausstellung, die eigentlich nicht stattgefunden hat, führen. Denn zwei Tage nach der Vernissage musste sie schliessen:

Nun, ich erhalte eine zweite Chance, wenn alles klappt kann ich vom 11. bis 27. Juni 2021 nochmals ausstellen in Lyss. Im letzten Jahr wurden aber so viele Projekte und Pläne zerschlagen, dass ich sehr zurückhaltend bin …

Eine Collage lernt laufen

Juhee, mein erstes Filmchen mit dem Stop Motion-App ist entstanden. So etwas wollte ich machen, seit ich als Kind zum ersten mal eine TV-Sendung gesehen habe, in der auf anspruchsvolle Weise ein kurzer Trickfilm zusammen gestellt wurde.

Madonna!

Ein Jahr schon Ausstellungen abgebrochen oder im Voraus abgesagt. Veranstaltungen verschoben oder ganz ausgelassen. Kurse sistiert, Abmeldungen geschluckt. Ein Jahr lang viel Alleinsein, geschürter Optimismus, Akzeptant, Sinnesfragen, Fragezeichen. Ein Jahr mit neuen Ideen, Online-Kursen, mutmachenden Gesprächen und gegenseitigem Unterstützen. Mein Schlaf könnte besser sein.

Im Herbst 2020 war ich für eine Woche im Tessin. Dort besuchte ich meine Lieblingskirche, die Madonna del Sasso.

Heute inspiriert mich dieser Besuch plötzlich zu kleinen Madonnenbildchen. man könnte sie sich für guten Schlaf unters Kopfkissen legen. Weitere werden folgen …

Foto Madonna del Sasso: Regula Stucki

 

Fragen aus dem Nichts

Meine Bilder und Collagen erzählen mir Geschichten oder stellen mir eine Frage. Manchmal meinen sie auch ganz clever zu sein und verraten mir eine Lebensweisheit. Auf alle Fälle sind es immer Sachen, an die ich nicht im Traum gedacht hätte, wenn ich mit Gestalten anfange. Ich freue mich jedes Mal darüber, dass ich mich selber überraschen kann. Wie hast du es mit dem Überraschen?

Frage: Wie und warum verliebt man sich in wen und wann ist es gegenseitig?

Frische Ware!

Ab heute wieder neue Miniatürchen in der Galerie. Bei Interesse bitte anklicken.

Bei allen diesen Bildchen handelt es sich um Unikate und Originale, die es nur einmal gibt. Sie kosten zwischen Fr. 30.- und Fr. 40.- und lassen sich alle wunderbar miteinander kombinieren oder mit anderen Miniatürchen, die du von mir bereits besitzt.

 

 

Macht das denn Sinn?

«Müsste ich nicht eigentlich etwas Sinnvolles tun mit meiner Zeit?» Diese Frage schleicht sich in mein Denken. Gerade dann, wenn ich tue, was ich liebe. Wenn ich an meinem Arbeitstisch stehe und den Pinsel in die Farbe tauche.

Der Sinn einer Sache wird oft danach bemessen, ob sich damit Geld verdienen lässt oder ich mindestens etwas Gutes für einen anderen Menschen tue. Wenn es darum geht, ob mich etwas glücklich macht wird es schwieriger. Und eigentlich heisst die Frage hier: «Erlaube ich mir glücklich zu sein?»

Es gibt nur eine mögliche Antwort. Sie heisst: «Ja!» Damit ich mir diese stets vor Augen halte gestalte ich ein Kärtchen. Dieses stelle ich gut sichtbar am Arbeitsplatz auf oder pinne es an die Atelierwand, klebe es an den Kühlschrank oder lege es ins Portemonnaie, verschenke es oder was auch immer.

Ich nehme eine Spielkarte und grundiere diese mit Gesso:

Wenn die Grundierung trocken ist gebe ich eine Farbe meiner Wahl drauf:

Jetzt nehme ich eine zweite Farbe und arbeite mit Schablonen:

Ich suche in einer Zeitschrift die Buchstaben J und A oder male sie auf deinen Hintergrund:

Ich collagiere, zeichne oder sticke nach Herzenslust:

Wie immer werden die Ränder gebräunt, das gibt viel her:

Macht das alles denn Sinn? Die Antwort heisst klar:

Ich möchte mich in meinem ‘sinnlosen’ Tun unterstützen und mich motivieren, mich daran zu freuen. Es geht nicht um den Sinn. Es geht ums Spielen und die Freude. Es geht ums bloss Tun.

Ich habe meine Freundin Annette Tillmann gefragt, ob sie finde, ihre künstlerische Arbeit mache Sinn? Sie sah mich erst erstaunt an und sagte: «Ich mache es, weil ich es extrem gerne tue. Ich forsche an dem, was mich interessiert.» Recht hat sie!

Höre dazu: Jeff Lynne – Every little Thing

Gute Laune-Karten

Manchmal tun sie einfach gut, die kleinen feinen Zitate oder auch Affirmationen genannt. Sie inspirieren, machen gute Laune und lenken das Denken auf positive Sachen. Ich habe mir heute selber ein paar Kärtchen gemacht. Zur Zeit entdecke ich nämlich gerade die Musik der Beatles wieder.

Ich habe mir ein paar Titel rausgepickt, die schon beim blossen Lesen stimmungsaufhellend wirken. Du kannst meine Bildchen runterladen, ausdrucken, ausschneiden und auf alte Spielkarten kleben. Oder noch besser: Suche dir die Musik heraus, die dich glücklich macht und gestalte deine eigenen Titelkarten. Schicke mir ein Bild davon und ich veröffentliche es hier. Ich wünsche gute Laune!

Beatles Titel-Affirmationskärtchen zum Ausdrucken – hier klicken

und so sehen die Kärtchen aus:

Und hier die Kärtchen von Denise Vielmi, Horgen – machen richtig Ferienlaune:

Mehr Spirit fürs Homeoffice

“Homeoffice ist nicht nur lustig”, höre ich immer wieder. Vor allem das ständige Alleinsein mache keine Freude. Dem muss abgeholfen werden …

Ich habe heute 10 “Helgeli” für mehr Spirit im Homeoffice kreiert. Sie sind ab sofort bei mir zu beziehen. Dann reisen sie mit der 1. Klasse direkt zu dir ins Büro. Jede Mary gibt es nur ein Mal – original painting.

Klebe die Mary an deinen Computer, stell sie zwischen Postitch und Bleistiftständer auf oder besser noch: gib ihr den ihr gebührenden speziellen Platz.  Alleinsein war gestern. Wirkung sofort spürbar.

Mary for my Home Office

Ich brauche eine Mary bei mir zu Hause und bezahle gerne ihre Reisespesen von Fr. 30.-- mit 1. Klasse direkt zu mir.

Schnee juhee!

Zum zweiten Mal in diesem Jahr schneit es so richtig. Wunderbar! Ich erinnere mich, dass ich dich vor 10 Tagen gebeten habe, etwas Schnee in den Tiefkühler zu tun. Hier folgt nun das Projekt, das ich mir dazu habe einfallen lassen. Viel Spass!

Schneeflocken (hier klicken und ausdrucken)

Und hier schon eure Beiträge:

Schneeflüsterer, Pia Wyss, Bern
Schneegeflüster von Marion Zoss, Belp
Schneekönigin von Sara Iselin, Bern
Schneekönigin 2 von Sara Iselin, Bern

Schneezauber der 4. Klasse, Primarschule Worblaufen, mit Lehrerin Brigitte Elmer
flockdown von Denise Vielmi, Horgen
Winterwunderland von Anna Käppeli, Krattigen
Schneeflöckli weiss Röckli von Christine Riesen, Bern
Schnee-Inspirationen von Edith Hofmann, Wil
Schneevogel von Claudia Lerch, Grosshöchstetten
Schneeballschlacht von Claudia Lerch, Grosshöchstetten
Schneeschnuppe von Gabriele Ochsenbein, Zollikofen

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